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31. Januar 2017

Neues Jobticket bringt Schwung in den ÖPNV

Jetzt schon ab drei Nutzern pro Unternehmen erhältlich. Mit dem Jobticket Plus bis zu 40 Prozent sparen.

Mit attraktiveren Konditionen für das Jobticket will Verkehrsministerin Anke Rehlinger neue Kunden für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gewinnen. Mit den neuen Tarifbedingungen werde man für die Jobticket-Kunden spürbare Verbesserungen bringen. So sollen mehr Berufspendler zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegt werden.

Zum 1. März können Unternehmen schon ab drei Nutzern (vorher 20 Nutzer) ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Jobticket anbieten. Sie erhalten zudem einen Rabatt von mindestens 10 Prozent auf den Ticketpreis. Als Faustformel gilt: Steigt die Anzahl der Jobticket-Nutzer im Unternehmen, dann steigt auch der Rabatt. Rehlinger: „Gerade für kleine Unternehmen fallen damit hohe Hürden. Viel mehr Beschäftigte können jetzt das Jobticket in Anspruch nehmen. Das entlastet unsere Innenstädte und lädt deutlich mehr Berufspendler ein, auf Bus und Bahn umzusteigen.“

Mit dem neuen Jobticket-Plus können Berufspendler sogar bis zu 40 Prozent des regulären Ticketpreises einsparen. Notwendig dafür ist ein finanzieller Eigenanteil des Arbeitgebers, der dann vom Verkehrsunternehmen mit der gleichen Summe verdoppelt wird: Steuert ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern beispielsweise 20 Prozent zum Jobticket-Plus dazu, dann zahlt das Verkehrsunternehmen ebenfalls 20 Prozent Nachlass. Dadurch reduzieren sich die Kosten beispielsweise für einen Berufspendler zwischen Türkismühle und Saarbrücken von 127 Euro auf rund 76 Euro im Monat. Verkehrsministerin Rehlinger: „Dadurch sinkt nicht nur der Ticketpreis enorm. In Zeiten des demografischen Wandels kann sich ein Unternehmen dann auch mit dem Jobticket-Plus bei der Gewinnung von Fachkräften hervortun.“

Weitere Informationen zum Jobticket und dem Jobticket-Plus gibt es auf der Website www.saarVV.de oder unter der Hotline 0681 / 5003-400.

 

 


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